Snakebite
29/11/2009
„daVinci greift ein“ (Deutschlandfunk)
29/11/2009
Gleichnis vom Frosch und vom Skorpion
29/11/2009
Susanne, Mona, Heike
28/11/2009
Gestern war ich bei Heike eingeladen, ihre Mutter lässt uns freundlicherweise für drei Tage die Wohnung; Heike hat erst kürzlich ihre Ausbildung zur Physiotherapeutin abgeschlossen und muss nun eine Stelle und danach eine eigene Wohnung finden. Was sich hinziehen kann.
Susanne riecht natürlich den Braten, aber mein unerschöpfliches Reservoir an Ausreden hält unsere Ehe in einem pseudolabilem Gleichgewicht des Schreckens. Eigentlich grässlich, aber wir sind vertraglich aneinander gekettet (und ich meine hier durchaus nicht nur das Eheversprechen); mit Mona verbinden mich drei wirklich überwiegend schöne Jahre, aber ich glaube, unsere Uhr tickt ihren letzten Sekunden entgegen, wenn sie nicht schon abgelaufen ist.
Die gestrige grosse Weihnachtsfeier, die wir zusammen mit der Anaesthesie hatten, habe ich geschwänzt, ich habe dies Jahr allen Grund dazu, von der Anaesthesie bodenlos enttäuscht zu sein, schon allein, weil u.a. sie es verhindert hat, dass ich die OP-Gesamtleitung bekommen hätte können. Ich war bei -ja!- Heike, meinem 29jährigem Zauberwesen, die mich durchaus als Cuckold führen will; ich hab dort einiges an Essen aus dem „Sapa“ mit ihr verzehrt, mein erstes Sushi gegessen, was ein sehr eigenartiges Erlebnis gewesen war und mich von ihr ganz schön hernehmen lassen; am Ende des Abends war sie blutig gevögelt.
Ich denke, ich komme aus der Ehe und Familie nicht heraus, will das auch gar nicht, Mona mit ihrem Burschenschaftler (wie Scheisse!) ist obsolet und die geile, attraktive Heike werde ich mir als Geliebte solange halten, bis sie es merkt und aussteigt (Modell Katja).
Das alles zeugt von einer gewaltigen moralischen Verkommenheit, aber mein Schwanz sagt: „Just do it!“.
Eigentlich geht es mir ganz gut damit. Aber es ist alles ein Chaos…und es tut sehr weh, Mona jetzt nun doch gehen lassen zu müssen.
Career opportunities
26/11/2009
Also bin ich nach zwei komplett durchoperierten Nächten nach Langen (Hessen) zur Phönix AG gefahren, die mich als Pflegedienstleitung ausgerechnet in einem Altersheim abwerben will. Sie stellen mir in Aussicht, bis in den Stab ihrer Aktiengesellschaft aufsteigen zu können und bescheinigen mir ein aussergewöhnliches Potenzial nach gerade mal zwei Stunden Gelaber.
Verlockend ist das alles schon, nur: ich kann ganz alte Leute auf den Tod nicht ausstehen und will nicht noch mehr von Dementen und Debilen umgeben sein als jetzt schon.
Mona hat auch einen Nebenmann und so scheint mich bald jede nur noch als Cucky zu begreifen; am liebsten würde ich mich zum Hinterausgang hinausstehlen und mit meiner Originalgattin wieder glücklich sein. Die Hübscheste von den dreien ist sie allemal. Und die verträglichste obendrein.
„Die Uran-Lüge“ (n-tv)
23/11/2009
Streit und Versöhnung/ Oxfam
23/11/2009
Oje, zur Zeit streiten wir echt viel und hart.
Gestern war ich im Chat der SZ und gerade lief parallel der Film über die Baader-Meinhofs, die ich nach wie vor sehr mag und bewundere. Sie haben wenigstens gekämpft und sich mit allem eingesetzt, nicht so apathisch und dumpf wie die meisten heute.
Ich halte unser System nach wie vor für grundfalsch und für den grossen Teil der Menschen einfach nicht sinnvoll und auskömmlich. Es profitieren zuwenige davon und es zahlen zuviele einen zu hohen Preis dafür. 14.000 Hungertote täglich lassen es mir geraten erscheinen, endlich wieder was zu tun.
Jedenfalls kam es im Chat zum Streit und Heike fühlte sich durch mich bloßgestellt und blamiert. Himmel, war sie sauer! Nicht mal einen Gutenachtkuss bekam ich…zumindest hat sie mich heute morgen angeSMSt, ob ich trotzdem habe schlafen können.
Verdammt…ich muss was tun.
Ich hätte Lust auf attac oder Oxfam.
attac Nürnberg habe ich damals mitgegründet.
Bildungsstreik 2009 (Carta)
22/11/2009
Ich sehe den Bildungsstreik eher skeptisch: es ist ja doch eher ein leises Gewimmer und Gejammer konformistisch hingefönter Leutchen und deutscher Untertanen. Wenn man sich an die Studentenproteste der späten 60er erinnert, ist das JETZT doch alles Mist dagegen, ein einziges Gebettel darum, liebgehabt zu werden und einen warmen Sitzplatz zu bekommen. So erbärmlich.
Ausserdem sehe ich den Bologna-Prozess eher als positiv an und ich könnte jederzeit auf meinen B.Sc. noch einen Master aufsetzen.
Sehr übel fand ich TV-Berichte von österreichischen Universitäten…
Weiter!
22/11/2009
Am Morgen rief mich Gert an, ob ich mit ihm zu einer Laufveranstaltung (10 km) in Rednitzhembach fahren will.
Für den Nachmittag hatte ich aber ja schon das Treffen mit Heike und ihrer Mutter Martha in der Gartenstadt ausgemacht und so musste ich meinem Besten mal wieder absagen, war einfach zu kurzfristig; Martha war so nett, uns die ersten drei Stunden allein zu lassen und so konnte ich wirklich frei agieren, ohne kleinschwänzigen Lover, der keinen hochbringt. *g
Ich war in guter Form und auch, wenn sie mit meiner Technik noch nicht 100pro zufrieden ist -ich soll den Druck mehr aus dem Becken und nicht mit dem ganzem Körper übertragen- hielt meine Erektion wunderbar lange vor, das Thema Viagra kann zum Glück wieder zu den Akten gelegt werden.
Ein recht praller 30cm-Dildo in Rosa tat sein übriges…
Martha hatte sich sehr über den Gerberastrauss (und mein elegantes Outfit?) gefreut und am Abend war ich mit Heike noch in dem sehr gediegenem vietnamesischen Restaurant „Sapa“ in der Regensburger Strasse; sehr zu empfehlen.
