Hab ich in der Thomas Mann-Bio gefunden:

Will ich in mein Gärtlein gehen,
will mein Zwiebeln gießen,
steht ein bucklicht Männlein da,
fängt als an zu niesen.

Will ich in mein Küchel gehen,
will mein Süpplein kochen,
steht ein bucklicht Männlein da,
hat mein Töpflein brochen.

Will ich in mein Stüblein gehen,
will mein Müslein essen,
steht ein bucklicht Männlein da,
hat’s schon halb gegessen.

Will ich auf mein Boden gehen,
will mein Hölzlein holen,
steht ein bucklicht Männlein da,
hat mir’s halber gstohlen.

Will ich in mein Keller gehen,
will mein Weinlein zapfen,
steht ein bucklicht Männlein da,
tut mir’n Krug wegschnappen.

Setz ich mich ans Rädlein hin,
will mein Fädlein drehen,
steht ein bucklicht Männlein da,
läßt mir’s Rad nicht gehen.

Geh ich in mein Kämmerlein,
will mein Bettlein machen,
steht ein bucklicht Männlein da,
fängt als an zu lachen.

Wenn ich an mein Bänklein knie,
will ein bißlein beten,
steht ein bucklicht Männlein da,
fängt als an zu reden.

Liebes Kindlein, ach, ich bitt,
bet fürs bucklicht Männlein mit!

Cuckold-Dom – gibt’s das ?

Ich wende mich hiermit an alle, da ich momentan etwas verwirrt bin (viele werden sagen, so kennt man ihn).

Ich habe eine junge, attraktive Sub gefunden, bin selbst ein gut erhaltener Mann in den besten Jahren, in die ich mich sehr verguckt habe.

Meine Gefühle ihr gegenüber sind sehr viel stärker, als das, was sie für mich empfindet (zumindest fasse ich es bislang so auf).

Ich habe eine Vergangenheit als Switcher, lasse mich heute aber nicht mehr von Frauen schlagen, weil mir das zu unglaubwürdig ist (nicht das Thema für jetzt).

Ich habe starke Cuckoldfantasien, die in die Richtung gehen, dass sie von mir und anderen, wechselnden Doms gepeinigt wird und dann (wie häufig weiss ich noch nicht) von DIESEN gevögelt wird, ich darf nur davor strammstehen und schweigend zusehen oder muss sie festhalten oder streicheln.

Sie meint, es gäbe so etwas wie Cuckolddoms, wovon ich in meiner langen Praxis nichts gehört habe.
Es ist vertrackt, sie würde es wohl sofort machen, ich habe aber Angst, sie zu verlieren.

Kennt jemand von Euch diese Kombination ?
Cuckold, sadistisch UND dominant ?

Oder bin ich zu pervers, um pervers sein zu können ? (Marge für hier: 650 Kommentare)

Gestern hätten wir uns fast verfehlt, weil ich mich in dieser elenden Südstadt nicht auskenne und auch gar nicht auskennen will; völlig vertieft in die Zeitung schreckte ich in der Strassenbahn am Südfriedhof auf und stieg eine Haltestelle zu früh aus, was für die Stimmung anfangs nicht gut war.

Wir hatten aber sehr explosive drei Schäferstündchen in unserem Zimmer unterm Dach in der A.-Strasse, wo wir für einen 50er meist sehr ungestört unsere Sessions halten können. Sie ist so willig und so eine geile Fickse, meine Herren.

Vor dem Haus standen etwa zehn gutgekleidete Ausländer und ich fragte mich, ob sich hier mal wieder die Mannschaft für eine Gangbangparty sammeln würde.
Bei uns alten Säcken hat der Sex einfach Hochkonjunktur, weil wir es uns wieder und wieder beweisen müssen und wollen.

Danach waren wir mal wieder im „Delphi“, wo ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr gewesen bin und wurden per Handschlag begrüsst. Da ich einen teuren Anzug trug, wurde uns auch gleich sehr zuvorkommend ein Spitzentisch zugewiesen.

Ich mag es, wenn sie sagt: „Meine Muschi zuckt.“

Dorian Grey

19/10/2009

Wir haben mit unserer Alte Herren-Mannschaft gegen die B-Jugend, das sind die 16-jährigen, nur 3:5 verloren und das Hinspiel sogar 7:4 gewonnen. -> Die Zeit kann uns nichts anhaben, wir sind so agil und athletisch wie eh und je und wahrscheinlich unsterblich. Die nächsten Jahre.

Freue mich auf Freitag und die grandiose Heike.

Ich hoffe, nicht aus gegebenem Anlass.
Ich hoffe.

(Ich muss diesen Pessimismus in Liebesdingen endlich loswerden; freitags will sie mich unbedingt wieder sehen.)

Gegen den Abstieg!

17/10/2009

In wenigen Minuten beginnt Raffael sein Spiel gegen eine D2 aus Pegnitz, die derzeit auf dem letztem Platz steht; sollten sie heute gewinnen, würden sie sich auf Platz 5 von 11 festsetzen können.
(das Spiel endete soeben 2:0 für uns).

Meine Tochter Isabella hat Halsschmerzen und ist ungewohnt wortkarg und wir spielen die ganze Zeit „Ubongo“, ein Spiel, in dem Raffael absolut unschlagbar ist (im Gegensatz zu Fussball, hoho).

Ich bin viel zu früh aufgestanden, habe endlich „Rot ist mein Name“ zu Ende gelesen und mit einer gut geschriebenen Thomas Mann-Biografie angefangen(Hermann Kurzke).
Überhaupt ist Thomas Mann in den letzten Jahren wieder wichtig für mich geworden, er ist in vielerlei Hinsicht ein grosses Vorbild für mich.

Es regnet, wie immer, wenn ich frei habe.
Ich werde mein Lauftraining dennoch weiter durchziehen, aber hier nicht soviel darüber schreiben, das langweilt Euch sicher nur.

Schön auch, zu sehen, dass meine Leserzahl allmählich nach oben geht. Vielleicht kann ich ja doch, wo nicht Denkanstösse, da doch Diskussionsstoff geben.

Ein wichtiges Spiel gegen den Abstieg steigt heute ja auch in Nürnberg. Ich bin so gottfroh, kein Clubfan zu sein.