Graue Wolken

28/04/2009

Seit langer, langer Zeit tauchen mal wieder graue Wolken an meinem beruflichem Horizont auf…es kommt ein immenser Aufwand an Lernen und Arbeit auf mich zu, ich muss weiter meine GYN lernen, werde von der Allgemeinchirurgie, von der ich wenig Ahnung habe, mehr gefordert werden UND muss meine administrativen Leitungsdinge weiter vorantreiben.

Noch hab ich keine Ahnung, wie das alles parallel gehen soll.

Angesichts der beruflichen Anforderungen tritt das Private zur Zeit völlig in den Hintergrund.

Schon gemerkt ?

27/04/2009

Man wird, wenn man regelmässiger Leser des Blogs ist, bemerkt haben, dass ich sehr viel weniger schreibe zur Zeit.

Ich mag Euch nicht langweilen mit diesem merkwürdigem Gefühl, dass irgendwie etwas gegen mich läuft, ohne, dass ich genau sagen könnte, was.

Klingt bisschen paranoid, gell.

Es hängt mal wieder ein Damoklesschwert über mir, aber ich bin umzingelt von einem Wald fehlgegangener Schwerter; das Leben ist voller Risiken.

Gauguin

23/04/2009

gauguin79

In loser Folge einige meiner liebsten Gemälde.

Unsere Jungs (die D3 mit meinem Filius Raffael) haben heute daheim gegen den übermächtigen Tabellenführer aus H. 0:4 verloren, haben aber gut mitgehalten und sich wacker gewehrt, ich habe mich sogar schriftlich bei Trainer und Mannschaft bedankt.
Des weiteren sind wichtige Instrumente endlich gekommen, die ich in der Arbeit bestellt hatte und eiert Mona reichlich mitgenommen und verheult durch die OPs (klingt gemein, ist aber nun mal so).

Nach dem Fussballmatch war noch Eigentümerversammlung und es war waaahnsinnig aufregend, es musste erörtert und abgestimmt werden, ob eine Wäschespinne vors Haus kommt (ich mit der einzigen Gegenstimme auf verlorenem Posten) und warum ein Baum eingegangen ist und ob die Briefkästen überdacht werden und ob der Fahrradraum ein Licht kriegt (ja!).

So, da habt Ihr’s.
Das ist der Wahrheit.

Es war eine saublöde Idee, auf Arbeit eine Affäre anzufangen.
Siehe hierzu auch den beziehungsreichen Titel des heutigen Beitrages.
Krankenschwestern hatte ich eher selten.

-> Never say…

Leicht und schwer

20/04/2009

Leicht erreichtes bleibt nicht, verweht.

Schwer errungenes beharrt und bleibt bei uns.
Eine Weile.

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20/04/2009

Auch, wenn wir unser heroisches Spiel heute knapp verloren haben, war es unbezahlbar, sich mit der neuen Mannschaft vollkommen auszufighten, zu rennen, zu passen und dann doch zu unterliegen.

In diesen Tagen gibt mir mein Sport so vieles zurück, ich muss nicht grübeln.

Ich muss aufschauen und sehen, wo ist mein nächster freier Mann, Laufwege, Möglichkeiten, Optionen, Tore, wenn auch nur wenige heute. Run, run, run.

Sich in eine henkersmässige Spirale reinzubraten, bringt null.

Lange habe ich für diesen Sport fast alles getan.
Jetzt bekomme ich kleine, schöne Früchte zu ernten; in der Abendsonne, am A-PLatz des SK Lauf.

Ich hoffe, dass mein Sohn hier auch mal auflaufen darf.

Mona gab heute die letzten Ausstellungskataloge zurück, es ist vorbei.
Ich kann niemanden glücklich machen.

Nun heisst es einfach: RENNEN!

Rennen und dienen.

Oder, wie Manfred es heute so schön sagte:
„Aber Dein Garten steht.“
-> Hat das nicht eine Voltaire-Dimension ?
Ist es doch „Candide“ ?

Sadhus (Fotoseite)

19/04/2009