Sie hatte mich wieder nach einem (unverdient verlorenem) Schach (6:4) abgeholt, im Café Dante und sich nicht lange mit Bernd aufgehalten; wir hatten uns länger nicht gesehen, waren aber über das Internet in Kontakt geblieben und geilten uns wirklich megamässig auf, die ganze Zeit.

Als wir in „unserem Zimmer“ waren, das ich nach wie vor für eine sehr groteske Notlösung halte, hatten wir uns lange unterhalten, bevor ich ausgehungert über sie herfiel und eine konsequente und harte, kurze 10-min-Nummer mit ihr hatte, zu der ich sie nur knebelte und ihr die Augen mit ihrem blauem Kaschmirschal verband.

Sie nörgelte den ganzen restlichen Abend, dass das so nichts sei und ob ich ihr ein Pferd kaufen würde (total gestört), sodass ich wütend das Zimmer verliess und ein ganzes Stück die Allersberger Strasse hinunterrannte. Ich war so sauer.

Sie rief mich übers Handy zurück und ich fand sie in einem desolatem Schockzustand vor.

Ich glaube, wir sind schon fast wieder am Ende angelangt.

Cuckoldgeschichte

03/11/2009

Die S-Bahn fuhr in den Nürnberger Hauptbahnhof ein und ich versuchte, mich im Glas der Türe zu spiegeln, um meinen komplizierten Krawattenknoten nochmals festzuziehen.

Ich spürte, wie meine Hände einander berührten und erschrak darüber, wie kalt sie waren.

Ungeduldig lief ich der grossen Masse der Reisenden die Treppen hinunter hinterher und es konnte mir wie jedesmal einfach nicht schnell genug gehen. Ich wunderte mich oft dar­über, wie langsam sie alle gingen und rasterte die Menge nach Menschen durch, die es wert waren, angesehen zu werden.

Mit einem seltsamem Gefühl strich ich am Schaufenster der Bahnhofsbuchhandlung ent­lang und belächelte die wichtigtuerischen, halbwissenschaftlichen Dekorationen mit belie­bigem Zeitschriftenkram.

Ich war so sehr in Gedanken versunken, dass ich es kaum mitbekommen hatte, wie ich zur Terrasse eines kommerziellen Kinotempels gekommen war, den ich nicht sehr schätz­te, weil sein Programm zu sehr auf die breite Masse abgestimmt war.

Es war eigentlich schon sehr an der Grenze, um noch draussen zu sitzen, aber ich wollte allein mit ihr sein und jedes ihrer Worte kristallklar verstehen können. Nervös versenkte ich mich in einen Artikel des Feuilletons meiner Zeitung, aber die Worte glitten unter meinen Augen vorbei, ohne mein zu beschäftigtes Hirn auch nur tangential zu streifen.

Die hässliche, übertrieben joviale Bedienung brachte mir nach viel zu langer Zeit einen schlechtgemachten Latte macchiato und ich erinnerte mich, warum ich hier so gut wie nie etwas zu mir nahm.

Nach meiner alten Armbanduhr war die Zeit gekommen, einer Frau gegenüberzutreten, die ich in einem Internetforum kennengelernt hatte; ich hatte mal wieder meinem Hass auf alles Militärische freien Lauf gelassen, was mir die üblichen Entrüstungsstürme deutschen Untertanengeistes beschert hatte, aber eben auch einen witzigen Wortwechsel in fränki­schem Dialekt, der mich seit langem mal wieder laut lachend und schmunzelnd an mei­nem altem XP-Rechner sitzen liess. Diese Frau erfrischte einen.

Tatsächlich kam nach einigen möglichen Kandidatinnen, die mich glatt in die Flucht ge­schlagen hätten, eine attraktive, grosse, kräftige Blondine die Stufen zur Terrasse hochge­schritten. Ich sah kritisch in ihr sehr hübsches Gesicht und sah darin eher Kälte, Ableh­nung und eine eher abkühlende Neugier.

Dies alles war der Beginn einer fatalen Verstrickung.

Nachdem ich ein wenig meinen Charme, meine Ironie und meinen Humor hatte spielen lassen, war das Handicap des entschieden falschen Anzuges für diesen Anlass und die Tatsache, dass ich „kein Adonis mehr werden würde“, wettgemacht.

Sie hatte mich ein paar mal für wenige Stunden getroffen und äusserte rasch ihre Unzu­friedenheit mit mir; meine Erektionen waren zu unzuverlässig, meine Technik im Bett die eines Anfängers und auch meine Dominanz liess in jedem Fall völlig zu wünschen übrig.

Eigentlich hatte ich damals schon wieder mit allem abgeschlossen gehabt, bevor es be­gonnen hatte. So war es ja schon so oft gewesen.
Trotz allem hatte die grosse, hübsche und sehr humorvolle Blondine schnell Freundschaft mit mir geschlossen und hatte sich auch einige male mit mir auf einem billig zu mietenden Zimmer vergnügt gehabt, so gut es eben mit mir ging. Ihre Unzufriedenheit war mit Hän­den zu greifen. Ich fragte mich selbst, warum sie mich nicht einfach wieder abtat.

Sie hatte mir von ihren Liebhabern erzählt, unter anderem wohl einem Offizier (und das nachdem ich ihr des langen und breiten von meiner Abneigung gegen Uniformen erzählt hatte) und kam sehr ins Schwärmen hierbei. Sie musste eigentlich sehen, wie weh mir das ganze tat, aber sie plauderte munter drauflos und drehte das Messer in meinem Herzen wieder und wieder um und um.
In meiner Vorstellung sah ich einen Klon aus Richard Gere und Kobe Bryant, dem ich nie gewachsen sein würde, äusserlich. Aber ich wusste um mein Arsenal, das ich an Bord hat­te und versuchte so, die Ruhe zumindest nach aussen hin zu bewahren. Dennoch bin ich mir heute schon sicher, dass sie diesen Funken meiner Unsicherheit bereits am Alten Ka­nal bemerkt hatte und dass sie hieraus einen Grossbrand in mir zu schüren vermochte. Sie hatte dieses Wissen schon damals und sog ihre Art von Honig daraus.

Nachdem es im Bett einfach nicht besser werden wollte, wurde ich von ihr gezwungen, an­dere Männer für sie zu suchen, die sie besser befriedigen würden als ich. Auch hieran setzte ich alles, nur um in ihrer Nähe bleiben zu dürfen.

Ich begann damit, mich für sie zu entwürdigen und mich unter ihr strenges Diktat zu fügen.
Viel rascher, als ich es für möglich gedacht hätte, lag ich unter den Stiefeln dieser sehr herrischen und mächtigen Erscheinung.

Es war klar, dass es nicht lange dauern würde, bis wir unseren Dritten im Bunde gefunden hätten.

Nach einigen eher unbefriedigend verlaufenden Treffen mit eher belanglosen Männern, deren Unsicherheit meine noch um vieles übertraf, hatten wir ein Treffen mit einem Mann aus der Nordstadt, der uns auch nicht am Cinecitta, sondern an den Lochgefängnissen treffen wollte.
Mit einem mulmigem Gefühl ging ich in meinem bestem Anzug zu dem Treffen, zu dem auch die Erhabene eine Einladung direkt von ihm bekommen hatte. Ich war einfach über­gangen worden und konnte froh sein, überhaupt von dem ganzen erfahren zu haben.

Die Gestalt, die zeitgleich mit ihr aus einer anderen Richtung auf das Wolffsche Rathaus zugeschritten kam, beeindruckte mich auf den ersten Blick überhaupt nicht: das Haupthaar war doch schon sehr licht geworden und seine Haut glänzte rötlich-fettig; auch war er gut einen Kopf kleiner als ich, sodass ich mir wenig Gedanken machte, von ihm ausgestochen zu werden. Seine Kleidung war billig und verriet wenig Geschmack.

Zitat

03/11/2009

„Der Mensch ist frei geboren, und liegt doch überall in Ketten.“

Jean-Jacques Rousseau

Diese Cuckoldgeschichte mit Heike wird immer heisser und nimmt mehr und mehr Fahrt auf.

Wir treffen uns mit anderen Männern, die für uns in Frage kommen würden, haben aber noch niemanden gefunden, der sie vor meinen Augen nehmen würde.

Pinball, den wir im Gesellschaftshaus Gartenstadt getroffen hatten, ist zwar ein sehr netter Kerl, den würde ich mir aber eher als Kumpel vorstellen, er ist zu unsicher, lieb und irgendwie…nein, wäre ein Notnagel.

hakuna würde sie vögeln, aber ich dürfte dann nur anrufen und mir das Gestöhne am Handy anhören. Dem habe ich zugestimmt. Besides from that vögle und dominiere ich sie natürlich auch noch.

Wir sind beide völlig happy und restlos geil.

Ich schreibe jetzt IM Artikel weiter, weil ich derzeit kaum an was anderes denken kann: es hat sich noch ein 35jähriger aus Würzburg gemeldet und der scheint zu wissen, was er will. Wenn er sich bei einem erstem Treffen nicht völlig dusslig anstellt, werde ich jetzt ganz bald ihr Cuckold C2 sein. Es macht mich tierisch nervös und ich habe Angst vor dem nun mal unvermeidlichen Schmerz, aber damit überschreite ich eine meiner letzten Grenzen überhaupt.

Hab ich in der Thomas Mann-Bio gefunden:

Will ich in mein Gärtlein gehen,
will mein Zwiebeln gießen,
steht ein bucklicht Männlein da,
fängt als an zu niesen.

Will ich in mein Küchel gehen,
will mein Süpplein kochen,
steht ein bucklicht Männlein da,
hat mein Töpflein brochen.

Will ich in mein Stüblein gehen,
will mein Müslein essen,
steht ein bucklicht Männlein da,
hat’s schon halb gegessen.

Will ich auf mein Boden gehen,
will mein Hölzlein holen,
steht ein bucklicht Männlein da,
hat mir’s halber gstohlen.

Will ich in mein Keller gehen,
will mein Weinlein zapfen,
steht ein bucklicht Männlein da,
tut mir’n Krug wegschnappen.

Setz ich mich ans Rädlein hin,
will mein Fädlein drehen,
steht ein bucklicht Männlein da,
läßt mir’s Rad nicht gehen.

Geh ich in mein Kämmerlein,
will mein Bettlein machen,
steht ein bucklicht Männlein da,
fängt als an zu lachen.

Wenn ich an mein Bänklein knie,
will ein bißlein beten,
steht ein bucklicht Männlein da,
fängt als an zu reden.

Liebes Kindlein, ach, ich bitt,
bet fürs bucklicht Männlein mit!

Cuckold-Dom – gibt’s das ?

Ich wende mich hiermit an alle, da ich momentan etwas verwirrt bin (viele werden sagen, so kennt man ihn).

Ich habe eine junge, attraktive Sub gefunden, bin selbst ein gut erhaltener Mann in den besten Jahren, in die ich mich sehr verguckt habe.

Meine Gefühle ihr gegenüber sind sehr viel stärker, als das, was sie für mich empfindet (zumindest fasse ich es bislang so auf).

Ich habe eine Vergangenheit als Switcher, lasse mich heute aber nicht mehr von Frauen schlagen, weil mir das zu unglaubwürdig ist (nicht das Thema für jetzt).

Ich habe starke Cuckoldfantasien, die in die Richtung gehen, dass sie von mir und anderen, wechselnden Doms gepeinigt wird und dann (wie häufig weiss ich noch nicht) von DIESEN gevögelt wird, ich darf nur davor strammstehen und schweigend zusehen oder muss sie festhalten oder streicheln.

Sie meint, es gäbe so etwas wie Cuckolddoms, wovon ich in meiner langen Praxis nichts gehört habe.
Es ist vertrackt, sie würde es wohl sofort machen, ich habe aber Angst, sie zu verlieren.

Kennt jemand von Euch diese Kombination ?
Cuckold, sadistisch UND dominant ?

Oder bin ich zu pervers, um pervers sein zu können ? (Marge für hier: 650 Kommentare)